Ein Haus muss es schon sein

Der typische Deutsche Mann hat einige Dinge in seinem Leben zu tun. Er soll einen Baum pflanzen, einen Sohn zeugen und natürlich ein Heim für seine Familie schaffen.

Der Traum vom Eigenheim wird dabei meist von der ganzen Familie geteilt, ist es doch deutlich angenehmer in den eigenen Vier Wänden zu leben als in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Keine Streitereien mit ungeliebten Nachbarn, kein Lärm mitten in der Nacht. Niemand der sich über die eigene Art und Weise beschwert, eben ein Stück Freiheit. Dazu ein schöner Garten in dem die Kinder befreit und sicher spielen können, was will man mehr? So, oder ähnlich, dürfte die grobe Skizze der meisten deutschen Träume was das wohnen angeht aussehen. Doch einiges spricht auch gegen ein Eigenheim. Die Finanzkrise hat dazu geführt das sich viele zukünftige Bauherren Gedanken darüber machen wie sicher ihr Einkommen wirklich ist.

Sollte sich die berufliche Situation plötzlich ändern steht man vor gleich 2 großen Problemen: Wie bewältige ich die finanzielle Belastung jeden Monat und wie komme ich mit eingeschränkten Mobilität zurecht? Denn wer einmal ein Haus besitzt hat nur noch einen geringen Radius um das Eigenheim zur Jobsuche zur Verfügung.

Es ist also überaus wünschenswert das Eigenheim möglichst schnell als Eigentum bezeichnen zu können. Umso schneller der Hausbau-Kredit abgezahlt ist desto eher kehrt die Unabhängigkeit zurück. Sollte man dann den Job verlieren ist die finanzielle Belastung kaum höher als in einer Mietwohnung. Und wenn die Jobsuche weit entfernt endet kann man das Haus gut verkaufen und in der neuen Heimat mit neuem Haus starten. Die Fertigbauweise hat sich in den letzten Jahren so gut entwickelt das sich die Preise für ein gemütliches Eigenheim deutlich nach unten bewegt haben. So lässt sich der Traum vom Eigenheim mit dem der Unabhängigkeit gut vereinbaren.

Januar 25th, 2010 by tobias | Filed under Allgemein

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